Die 10 größten Fehler bei der Beförderung von Kindern

Hier finden Sie die fatalsten Fehler, deren Vermeidung Kinderleben retten kann.

Fehler 1: Kind nur mit den Händen halten

Kinder werden einfach auf den Schoß genommen. Wer glaubt sein Kind mit seinen Händen halten zu können, irrt sich gewaltig. Selbst das winzigste Baby wird bei einem Unfall aus den Armen gerissen.

Fehler 2: Kind mit Erwachsenen angurten

Auch wenn sich Kind und Erwachsener gemeinsam angurten, besteht Lebensgefahr. Denn der schwere Körper könnte den kleineren zerquetschen. Auch der Gurtverlauf kann so nicht optimal verlaufen.

Fehler 3: Gurte zu locker

Die Kinderhaltegurte sind nicht fest genug angezogen. Bitte immer nach dem Anschnallen kontrollieren und gegebenenfalls nachregulieren.

Fehler 4: Kind im Kinderwagenaufsatz

Bitte niemals das Baby im Kinderwagenaufsatz auf die Rückbank stellen. Bei einem Frontalcrash bewegt sich der kleine Körper ungesichert nach oben und schießt dann nach vorne.

Fehler 5: Ohne Rückhaltesystem

Es wird gar kein Rückhaltesystem verwendet. Selbst bei kleinsten Geschwindigkeiten kann dies tödliche Folgen haben.

Fehler 6: aktiverter Beifahrer-Airbag

Babyschalen dürfen nicht in Verbindung mit einem aktiven Frontairbag auf der Beifahrerseite verwendet werden. Wenn der Beifahrer-Airbag nicht abgeschaltet ist und Sie eine Babyschale auf dem Vordersitz verwenden, kann dies im Falle eines Unfalls zu schweren Verletzungen führen! Die Befestigung auf dem Beifahrersitz im Auto ist nur zulässig, wenn ein dort vorhandener Frontairbag deaktiviert ist!

Fehler 7: Babyschale in Fahrtrichtung

Genauso fatal ist die Wirkung einer in Fahrtrichtung montierten Babyschale. Bei einem Frontalunfall kann es zu einem Genickbruch kommen, denn der Babykopf ist im Vergleich zum Körper noch zu schwer. Babyschalen sind deshalb ohne Ausnahme immer für die Gegenfahrtrichtungs-Montage konzipiert.

Fehler 8: Montage des Sitzes

Lebensgefährlich für Ihr Kind kann es auch werden, wenn der Sitz falsch herum steht, mit dem falschen Gurt montiert wurde oder zu locker befestigt wurde. Grundsätzlich gilt: Je fester die Verbindung zwischen Sitz und Fahrzeug, desto mehr Schutz bietet der Kindersitz.

Fehler 9: Unsachgemäßer Umgang

Wenn an dem Sitz eigenmächtig herumgebastelt oder genäht wurde, kann die Sicherheit nicht mehr gewährleistet werden. Fatal enden kann es auch, wenn Teile des Sitzes fehlen. Bei einem Unfall reicht eine fehlende Schraube schon aus und der Sitz bricht durch die Wucht auseinander.

Fehler 10: Sitz ist veraltet

Der Kindersitz ist für Größe und Gewicht des Kindes nicht geeignet, die Norm ist veraltet oder der Sitz hat schon Risse, was z.B. bei einem gebrauchten Sitz unbekannter Herkunft der Fall sein kann.