Rückwärts gerichtet bis 18kg

Empfohlen von führenden Verbraucherschutzorganisationen

In den meisten Ländern sind Autounfälle die Haupttodesursache für Kinder, die älter sind als 1 Jahr. Statistisch gesehen ist die Verletzungsgefahr bei vorwärts gerichteten Kindersitzen der ECE Gruppe 1 (ca. 9 Monate bis 4 Jahre) im Vergleich zu den rückwärts gerichteten Babyschalen der Gruppe 0+ signifikant höher, da der Kopf des Kindes in Relation zum Körper nach wie vor sehr groß und schwer ist.

Nur im Alter von etwa 4 Jahren gleicht sich die Kopfgröße in Bezug auf den Körper aus, und die Hals-Muskeln haben sich genug entwickelt, um auch mit schwereren Beanspruchungen fertig zu werden.

*Quelle: WHO Europe, European Report on Child Injury Prevention, S.9; NHTSA, Traffic Safety Facts 2003, S.1

Ein Kind in einem vorwärts gerichteten Kindersitz ist im Falle eines Unfalls extremen Kräften ausgesetzt. Bei einem Frontalunfall werden bei vorwärts gerichteten Autositzen die mit einem marktüblichen 5-Punkt-Gurtsystem ausgestattet sind, die Schultern des Kindes zurück gehalten, während der Kopf nach vorne geschleudert wird.

In rückwärts gerichteten Autositzen (so genannte Reboard Systeme) werden die Kräfte eines Aufpralls gleichmäßig über eine große Fläche verteilt. Die Belastung auf den Hals, die Schultern, den Kopf, sowie innere Organe wird drastisch reduziert.

EIN RÜCKWÄRTS GERICHTETER KINDERSITZ REDUZIERT DAS VERLETZUNGSRISIKO BEI EINEM FRONTALAUFPRALL DEUTLICH GEGENÜBER EINEM HERKÖMMLICHEN VORWÄRTS GERICHTETEN SITZ MIT HOSENTRÄGERGURT